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<title>Trekking</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Trekking</span></h1>
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<p><b>Trekking</b> (auch <b>Trecking</b>, von <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic"><i>trek</i></span> ‚Wanderung‘ oder ‚Marsch‘) bezeichnet im engeren Sinn eine anstrengende, mehrtägige Langstrecken<a href="Wanderung" class="mw-redirect" title="Wanderung">wanderung</a> mit großem Gepäck durch das <a href="Hochgebirge" title="Hochgebirge">Hochgebirge</a> (klassisch) oder wenig erschlossene <a href="Hemerobie" title="Hemerobie">naturnahe</a> Landschaften und <a href="Wildnis" title="Wildnis">Wildnisregionen</a> (englisch <span lang="en"><i>wilderness trekking</i></span>). Das oberste Ziel für den Wanderer <b>(Trekker)</b> ist ganz oder größtenteils der Weg selbst bzw. die ununterbrochene und ungestörte <a href="Natur" title="Natur">Naturerfahrung</a> – bis hin zum Erlebnis herausfordernder <a href="Abenteuerreise" title="Abenteuerreise">Abenteuerreisen</a>. Aus diesem Grund fanden solche Reisen ursprünglich nur mit <a href="Zelt#Trekkingzelt" title="Zelt">Trekkingzelt</a> oder <a href="Zelt#Tarp" title="Zelt">Tarp</a> in Regionen mit marginaler <a href="Infrastruktur" title="Infrastruktur">Infrastruktur</a> statt (<a href="Schutzh%C3%BCtte" title="Schutzhütte">Hütten</a> nur vereinzelt, weglos oder <a href="Trampelpfad" title="Trampelpfad">Trampelpfade</a> statt ausgebauter Wege, <a href="Fluss#Querung" title="Fluss">Waten</a> statt Brücken). Im weiteren Sinn (einer <a href="Trendsport" title="Trendsport">Trendsportart</a>) werden jüngst jedoch auch andere Mehrtagesreisen (über Hütten, Wege, Brücken) in Naturgebieten <i>Trekking</i> genannt, wenn sie ohne motorisierte Transportmittel stattfinden und die Art der Fortbewegung (Wandern, Radfahren, Paddeln u.&nbsp;a.) im Vordergrund steht. Diese „weichen“ Trekkingformen werden heute weitaus häufiger durchgeführt.
</p><p>Die Bezeichnung <i>Trekking</i> wurde von der Tourismusbranche verbreitet <i>(siehe Kap. <a href="#Etymologie">Etymologie</a>)</i>. <b>Trekkingreisen</b> sind heute ein wichtiger Bestandteil touristischer Angebote im Segment <a href="Naturtourismus" title="Naturtourismus">Naturtourismus</a>.<sup id="cite_ref-Riedel_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Riedel-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Begriff wird von den Veranstaltern jedoch immer weiter gefasst, sodass es sich bei manchen Angeboten tatsächlich um normale <i>Wanderreisen</i> handelt, da nur wenig Gepäck getragen werden muss, Übernachtung und Verpflegung komfortabel sind und kaum noch spezielle <a href="Outdoor-Sport" title="Outdoor-Sport">Outdoor-Kenntnisse</a> notwendig sind. Experten bemängeln diese „Begriffsverwässerung“ und fordern eine klare Abgrenzung zwischen <a href="Bergsteigen" title="Bergsteigen">Bergsteigen</a>, Trekking und <a href="Bergwandern" title="Bergwandern">Bergwandern</a> <i>(Hiking)</i>. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Risiken eines <b>Treks</b> oftmals verharmlost werden und die sorgfältige persönliche Vorbereitung entfällt, sodass es viel häufiger zu Unfällen und aufwändigen Hilfeleistungen kommt als früher.<sup id="cite_ref-Groß_u._Sand_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Groß_u._Sand-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die im Verhältnis zum Bergsteigen eher als <i>gering</i> bezeichneten Gefahren <i>(siehe Kap. <a href="#Abgrenzung">Abgrenzung</a>)</i> setzen dennoch entsprechende Trekkingerfahrung und umfangreiche Kenntnisse voraus. Sind diese nicht vorhanden oder ist die Ausrüstung unzweckmäßig, liegt das Unfallrisiko deutlich höher.<sup id="cite_ref-Reich_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Reich-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Diese <a href="Entwicklung" title="Entwicklung">Entwicklung</a> hat in einigen beliebten Trekkinggebieten zu einer drastischen Zunahme des Tourismus und damit zu einem erheblichen Störfaktor im <a href="Naturschutz" title="Naturschutz">Naturschutz</a> geführt, auf den von den Behörden teilweise mit Zugangsbeschränkungen und -verboten reagiert wird.<sup id="cite_ref-Reich_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-Reich-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><i>Wandern, Bergwandern</i> und <i>Trekking</i> sind im <a href="Gemeinsprache" title="Gemeinsprache">allgemeinen Sprachgebrauch</a> häufig <a href="Synonym" title="Synonym">gleichbedeutende</a> Bezeichnungen, die nicht unterschieden werden. In den deutschsprachigen <a href="Alpen" title="Alpen">Alpenländern</a> ist die Bezeichnung <i>Trekking</i> eher unüblich.<sup id="cite_ref-Riedel_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-Riedel-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Schwierige, meist wissenschaftliche Vorhaben, die so bisher noch nicht unternommen wurden, werden gemeinhin als <a href="Expedition" title="Expedition">Expedition</a> bezeichnet. Eine Reise zur Wildbeobachtung und Wildfotografie sowie zur Jagd auf Wild in Afrika wird <a href="Safari" title="Safari">Safari</a> genannt.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Etymologie">Etymologie</h2></div>


<p>Für den Ausdruck <i>Trekking</i> sind mehrere Ursprünge in den <a href="Westgermanische_Sprachen" title="Westgermanische Sprachen">Westgermanischen Sprachen</a> denkbar. Der heutigen Wortbedeutung kommt der <a href="Niederdeutsche_Sprache" title="Niederdeutsche Sprache">niederdeutsche</a> oder <a href="Niederl%C3%A4ndische_Sprache" title="Niederländische Sprache">niederländische</a> Begriff <span lang="nl"><i>trekken</i></span> ‚ziehen‘ am nächsten: Er stand vormals für Menschen, die auf einer mehrtägigen Suche nach neuen Siedlungsgebieten durch abgelegene Regionen <i>zogen</i>.<sup id="cite_ref-Riedel_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-Riedel-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser Ausdruck wurde ebenso als (gefahrvoller) Marsch mit Gepäck durch schweres Gelände verstanden – auch mit <a href="Tragtier" title="Tragtier">Last-</a> oder <a href="Zugtier" title="Zugtier">Zugtieren</a> (<a href="Afrikaans" title="Afrikaans">Afrikaans</a> „trek“ ‚Zug mit Ochsenkarren‘).<sup id="cite_ref-Riedel_1-3" class="reference"><a href="#cite_note-Riedel-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Reich_3-2" class="reference"><a href="#cite_note-Reich-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aus dem Afrikaans übernahm das Englische das Wort <i>Trekking</i>, das dann als <a href="Anglizismus" title="Anglizismus">Anglizismus</a> ins Deutsche Eingang fand.
</p><p>Seine aktuelle Bedeutung bekam das Wort vor allem mit der Entstehung des Himalayatourismus in <a href="Nepal" title="Nepal">Nepal</a> verliehen: Die Faszination der <a href="Achttausender" title="Achttausender">Achttausender</a>, die in den 1950er Jahren begann, lockte neben Bergsteigern immer mehr Touristen an, die ebenso an spannenden <a href="Selbsterfahrung" title="Selbsterfahrung">Selbsterfahrungen</a> in atemberaubender Urnatur interessiert waren – jedoch ohne Bergsteigererfahrung, Training, extreme körperliche Anforderungen und wochenlange Vorbereitungen.<sup id="cite_ref-Riedel_1-4" class="reference"><a href="#cite_note-Riedel-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Veranstalter und Ausrüster im deutschen Sprachraum fördern durch ihre <a href="Marketing" title="Marketing">Marketingstrategien</a> eine wesentlich weitere Auslegung des Begriffes im Sinne einer <a href="Trendsport" title="Trendsport">Trendsportart</a>: Zum einen werden auch Tageswanderungen als <i>Trekking</i> bezeichnet, da das Wort moderner, sportlicher und internationaler klingt.<sup id="cite_ref-Groß_u._Sand_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Groß_u._Sand-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zum anderen werden organisierte Trekkingreisen zunehmend durch verschiedene Zusatzangebote (Lodgeübernachtung, Gepäcktransport, Kulturerlebnisse, Tierbeobachtung usw.) erweitert, die den ursprünglichen Begriff verwässern.<sup id="cite_ref-Riedel_1-5" class="reference"><a href="#cite_note-Riedel-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Abgrenzung">Abgrenzung</h2></div>

<p>Der <a href="Fr%C3%A4nkischer_Albverein" title="Fränkischer Albverein">Fränkische Albverein</a> definiert das <i>Wandern</i> als mehrstündige Tour zu Fuß, die in zügigem Tempo durchgeführt wird und hinsichtlich Ausrüstung, Ziel und Anreise nur wenig Vorbereitung erfordert. <i>Trekkingtouren</i> hingegen sind mehrtägige „Unternehmungen“ im <a href="Hochgebirge" title="Hochgebirge">Hochgebirge</a> beziehungsweise in anderen abgelegenen <a href="Hemerobie" title="Hemerobie">naturnahen</a> Landschaften, die ausreichend <a href="Fitness" title="Fitness">Fitness</a>,<sup id="cite_ref-Groß_u._Sand_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-Groß_u._Sand-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> umfangreiche Planung und Vorbereitung <i>(entweder durch den <a href="Individualreise" title="Individualreise">individuell Reisenden</a> und/oder den <a href="Reiseveranstalter" title="Reiseveranstalter">Reiseveranstalter</a>)</i> und eine spezielle <a href="#Trekkingausrüstung_und_Gewicht">Trekkingausrüstung</a> erfordern. Das Wandertempo richtet sich nach dem Umfang des Gepäcks, den <a href="Wetter" title="Wetter">Wetterverhältnissen</a> und den jeweiligen Geländeverhältnissen (Wege, Pfade, weglos; Flachland oder Gebirge; Dichte und Art der Vegetation; Hindernisse usw.).
</p><p>In seiner engeren Bedeutung steht <i>Trekking</i> bezüglich der Anforderungen und des Risikos zwischen <a href="Bergwandern" title="Bergwandern">Bergwandern</a> und <a href="Bergsteigen" title="Bergsteigen">Bergsteigen</a>:<sup id="cite_ref-Riedel_1-6" class="reference"><a href="#cite_note-Riedel-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Ereignisse sind im Wesentlichen vorhersehbar</li>
<li>Die Risiken sind vorwiegend kontrollierbar</li>
<li>gefährliche Situationen treten selten auf</li>
<li>geringes Verletzungsrisiko und geringes Schadensausmaß</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Trekkingtourismus">Trekkingtourismus</h2></div>

<p>Die Tourismusbranche hat die <a href="Motivation" title="Motivation">Motivation</a> ihrer Kunden zu Trekkingreisen genau untersucht: Das intensive, tagelange Naturerlebnis fernab des Alltags ist wohl die verbindende Motivation aller Trekker. Darüber hinaus gibt es verschiedene persönliche Vorlieben, die eine mehr oder weniger große Rolle spielen: Entweder die Suche nach sportlichen Herausforderungen und Grenzerfahrungen oder das <a href="Einfaches_Leben" title="Einfaches Leben">einfache Leben</a> (auf Zeit), kurze „Trekkingabenteuer“ als ein Reisehighlight unter mehreren oder der Wunsch nach einer ausgefallenen, exklusiven Reise.<sup id="cite_ref-Riedel_1-7" class="reference"><a href="#cite_note-Riedel-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Trekkingtourismus wird heute in drei Segmente untergliedert: Organisierter (pauschaler), semi-organisierter und individueller Trekkingtourismus. Das zunehmende Bedürfnis nach unverfälschter Natur fördert die organisierten Formen, da diese aufgrund deutlich geringerer Anforderungen an Kenntnisse, Fitness und Ausrüstung sowie umfangreichere Komfortmöglichkeiten ein wesentlich breiteres Kundenspektrum ansprechen.<sup id="cite_ref-Groß_u._Sand_2-3" class="reference"><a href="#cite_note-Groß_u._Sand-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Trekkingboom hat zu einer deutlich gestiegenen Zahl von Unfällen und Rettungseinsätzen für unerfahrene und sich oftmals selbst überschätzende Touristen geführt. Obwohl von <a href="Massentourismus" title="Massentourismus">Massentourismus</a> nur punktuell die Rede sein kann, entstand in den ersten Jahren im Himalaya (und anderen beliebten Trekkingregionen) ein zunehmendes Problem mit unsachgemäßer Müllentsorgung und der Störungen empfindlicher Tier- und Pflanzenpopulationen. Auch von Belastungen und/oder Diskriminierung bis hin zur Ausbeutung der lokalen (oft <a href="Indigene" class="mw-redirect" title="Indigene">indigenen</a> Bevölkerung) wird berichtet. Dies hat sich im allgemeinen Trend zu mehr <a href="Nachhaltigkeit" title="Nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a> in den letzten Jahren jedoch verbessert.<sup id="cite_ref-Groß_u._Sand_2-4" class="reference"><a href="#cite_note-Groß_u._Sand-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Einige typische Folgen eines unkontrollierten Trekkingtourismus bzw. unsensiblen Verhaltens einiger Trekker am Beispiel Schweden:<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Fährtenleser_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Fährtenleser-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Zu große, viel zu viele und falsch angelegte „wilde“ Feuerstellen mit deutlichen Schäden an Böden, Krautschicht und Bäumen (die sehr kurze <a href="Vegetationsperiode" title="Vegetationsperiode">Vegetationsperiode</a> im hohen Norden „konserviert“ diese Schäden jahrelang)</li>
<li>weggeworfene Flaschen, Dosen (trotz überflüssigem Gewicht im Rucksack transportiert!), Verpackungen und „Toiletten-Hinterlassenschaften“ zwischen Steinen und hinter Felsen unweit der Pfade</li>
<li>Störungen der <a href="Ren" title="Ren">Rentierherden</a> durch wilde „Fotosafaris“</li>
<li>Offenlassen der Durchgänge an Rentierzäunen und Zerstörungen an den Zäunen führt zu unnötiger Mehrarbeit der <a href="Samen_(Volk)" title="Samen (Volk)">samischen</a> Rentierhalter (Wiederfinden und Treiben der Tiere, Reparaturen)</li>
<li>Dreistes Betreten vermeintlich unbenutzter samischer <a href="Kote_(Samen)" title="Kote (Samen)">Koten</a>, Herumstöbern in samischem Eigentum (an Lagerplätzen, Bootsanlegern etc.)</li>
<li>Tiefe <a href="Erosion_(Geologie)" title="Erosion (Geologie)">Erosionsrinnen</a> durch abgetretene Pflanzendecke und nachfolgende Regenfälle; häufig direkt neben <a href="Bohlenweg" class="mw-redirect" title="Bohlenweg">Bohlenwegen</a>, die zum Schutz der Vegetation angelegt werden</li>
<li>Verbreiterung der Pfade mit entsprechenden Trittschäden in stark frequentierten Gebieten (etwa <a href="Kungsleden" title="Kungsleden">Kungsleden</a> mit dem Trekking-Event „<a href="Fj%C3%A4llr%C3%A4ven_Classic" title="Fjällräven Classic">Fjällräven Classic</a>“)</li></ul>
<p>In <a href="Nationalparks_in_Schweden" title="Nationalparks in Schweden">schwedischen Nationalparks</a> wurde zum Teil das <a href="Jedermannsrecht" title="Jedermannsrecht">Jedermannsrecht</a> eingeschränkt, um die Schäden des Tourismus zu minimieren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Voraussetzungen">Voraussetzungen</h2></div>




<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Braucht es wirklich all den Kram, den uns die Industrie offeriert? Sicher gab es innovative Neuerungen wie <a href="LED-Leuchtmittel" title="LED-Leuchtmittel">LED-Lampen</a> oder günstige GPS-Geräte. Doch scheint mir bisweilen, das manch einer meint, dank 800 Euro teurer <a href="Gore-Tex" title="Gore-Tex">Gore-Tex</a>-Jacke zum Brötchenholen im Porsche Cayenne, automatisch zum <a href="Reinhold_Messner" title="Reinhold Messner">Reinhold Messner</a> zu mutieren. Erfahrung und Erleben draußen lassen sich aber nicht durch Katalogblättern kompensieren, und mit Geld ist eben nicht alles zu kaufen.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Christian Reich</span>: <cite style="font-style:normal">Basiswissen für Wildnisführer, 2006<sup id="cite_ref-Reich_3-3" class="reference"><a href="#cite_note-Reich-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></cite></div></div>
<p><a href="Reiseveranstalter" title="Reiseveranstalter">Reiseveranstalter</a> setzen neben <a href="K%C3%B6rperliche_Leistungsf%C3%A4higkeit" title="Körperliche Leistungsfähigkeit">Kondition</a> auch mentale Stärke und „<a href="Expedition#Expeditionsfähigkeiten" title="Expedition">allgemeine Wildnisfähigkeiten</a>“ voraus, auf die sie meist umfangreich hinweisen. Diese Voraussetzungen werden von den Veranstaltern aus <a href="Haftung_(Recht)" title="Haftung (Recht)">Haftungs-</a>, <a href="Image" title="Image">Image</a>- und <a href="Werbung" title="Werbung">Werbegründen</a> auf unerfahrene Touristen ausgelegt. Auch wenn dies sicherlich vielen Kunden im Nachhinein übertrieben vorkommt, gelten diese Dinge umso mehr für individuell geplante Touren, die zudem eine wesentlich aufwändigere Vorbereitung benötigen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Planung">Planung</h3></div>
<p>Da Trekkingtouren meist fernab von Verkehrswegen und Geschäften stattfinden, müssen die meisten lebensnotwendigen Dinge mitgeführt werden und die Planung erfordert eine wesentlich größere Sorgfalt als für eine Wandertour in Regionen mit ausgebauter Infrastruktur. Während die Planung einer organisierten Trekkingreise mehr oder weniger vom Veranstalter durchgeführt wird, muss sich der Individualtourist mit allen im Weiteren aufgeführten Punkten auseinandersetzen.<sup id="cite_ref-Betz_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Betz-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Je nach Teilnehmerzahl, Dauer der Trekkingtour und landesüblichen Möglichkeiten wird die Ausrüstung auch von Trägern, Tragtieren oder geländegängigen Begleitfahrzeugen transportiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zielgebiet,_Risiken_und_Leistungsgrenzen"><span id="Zielgebiet.2C_Risiken_und_Leistungsgrenzen"></span>Zielgebiet, Risiken und Leistungsgrenzen</h3></div>
<p>Die modernen Medien bieten neben verlockenden Bildern und Reportagen aus faszinierenden Landschaften umfangreiche Informationen zu den <b><a href="#Trekkinggebiete_der_Erde">Trekkinggebieten der Erde</a></b>. Da hier ganz unterschiedliche Akteure mit diversen Hintergründen und Absichten veröffentlichen, wird den Trekkingtouristen eine intensive Recherche empfohlen, damit sie nicht ungewollt in ein gefährliches Abenteuer geraten. Die Auswahl des Gebietes entscheidet außerdem darüber, ob das weitgehend umweltschonende Trekkingerlebnis tatsächlich nur einen kleinen <a href="%C3%96kologischer_Fu%C3%9Fabdruck" title="Ökologischer Fußabdruck">ökologischen Fußabdruck</a> hinterlässt oder ob dies durch eine Anreise mit Flugzeug oder Individualverkehr unterlaufen wird.
</p><p>Bei der Auswahl des Zielgebietes sollten vorrangig folgende Überlegungen angestellt werden:<sup id="cite_ref-Reich_3-4" class="reference"><a href="#cite_note-Reich-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><b>Versorgungslage:</b> Gibt es am Ausgangspunkt noch Einkaufsmöglichkeiten (etwa für Lebensmittel)? Müssen alle Lebensmittel u. ggf. Trinkwasser mitgeführt werden oder gibt es bewirtschaftete Hütten oder aber Beeren, Pilze, Wurzeln, Fische?</li>
<li><b>Notfallszenario:</b> Lässt sich im Notfall von jedem Punkt der Route Hilfe holen? Wie lange würde sie zum Unfallort benötigen?</li>
<li><b>Klima, Jahreszeit und Wetter:</b> Ist mit großer Hitze oder Kälte, plötzlichen Wetterumschwüngen, Stürmen usw. zu rechnen?</li>
<li><b>Übernachtungsplätze:</b> Wo gibt es Hütten (Abstände) und wie ist ihre Zugänglichkeit? Wo kann man gut zelten (auch an Verbote denken)?</li>
<li><b>Relief:</b> Erfordert das Höhenprofil große Auf- und Abstiege (etwa über <a href="Trekkinggipfel" title="Trekkinggipfel">Gipfellagen</a>)? Ist das mit dem Rucksackgewicht individuell machbar (Kondition, Gelenke)?</li>
<li><b>Streckenführung</b>
<ul><li><b>Markierte Wanderpfade:</b> Existieren Sicherungen an Felsstrecken u. Abbruchkanten, Brücken über Gewässer, Bohlenwege über Feuchtgebiete u.&nbsp;a. schwierige Passagen? Müssen Gewässer durchwatet werden (Größe, Flussgeschwindigkeit und Wasserstand)?</li>
<li><b>Unmarkierte Pfade:</b> Reichen die Kenntnisse der Teilnehmer in Sachen <a href="Navigation" title="Navigation">Navigation</a> (in der Wildnis vorrangig nach <a href="Wanderkarte" title="Wanderkarte">Karte</a> und <a href="Kompass" title="Kompass">Kompass</a>) aus?</li>
<li><b>Weglos:</b> Ist die gewählte Route hinsichtlich der <a href="Gel%C3%A4nde" title="Gelände">Topographie</a> und möglicherweise unpassierbarer <a href="Feuchtgebiet" title="Feuchtgebiet">Feuchtgebiete</a>, schwieriger <a href="Ger%C3%B6ll" title="Geröll">Geröllfelder</a> oder kaum zu durchdringender <a href="Vegetation" title="Vegetation">Vegetation</a> überhaupt realistisch?</li></ul></li>
<li><b>Tourenlänge:</b> Wie lange dürfen die Tagesetappen maximal sein (bei mehreren Trekkern gilt die Leistungsgrenze des „schwächsten“ Teilnehmers)? Wie viele Tage außerhalb der Zivilisation sind für die Teilnehmer angenehm?</li></ul>
<p>Eine gut geplante Route, die neben dem erhofften Erlebniswert auf einer gut durchdachten Risikoeinschätzung beruht, ist die wichtigste Voraussetzung für das Gelingen einer Trekkingtour. In abgelegenen Regionen ist es ungleich folgenschwerer, sich zu verlaufen oder in eine Notsituation zu geraten. Die folgende Tabelle kann als erste Hilfestellung zur Risikoeinschätzung geplanter Touren verwendet werden <i>(jede Zeile steht für sich, sodass ein „durchschnittliches Risiko“ ermittelt werden kann)</i>.<sup id="cite_ref-Fährtenleser_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-Fährtenleser-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th style="text-align:left">Risikoeinschätzung<br>Trekkingtouren:
</th>
<th style="background:#0F0;">minimal
</th>
<th style="background:#CCFF00;">gering
</th>
<th style="background:#FF0;">mittel
</th>
<th style="background:#FFAA00;">hoch
</th>
<th style="background:#F00;">maximal
</th>
<th style="text-align:left">Hintergrund
</th></tr>
<tr>
<th style="text-align:left">Teilnehmerzahl
</th>
<td>geführte Gruppe
</td>
<td>Kleingruppe
</td>
<td>zu dritt
</td>
<td>zu zweit
</td>
<td>allein
</td>
<td>Möglichkeit zur gegenseitigen Hilfestellung
</td></tr>
<tr>
<th style="text-align:left">Etappenlänge /<br>Gehzeit
</th>
<td>unter 12&nbsp;km<br>(bis zu 4 Stunden)
</td>
<td>12 bis 18&nbsp;km<br>(4 bis 6 Stunden)
</td>
<td>18 bis 24&nbsp;km<br>(6 bis 8 Stunden)
</td>
<td>24 bis 30&nbsp;km<br>(8 bis 10 Stunden)
</td>
<td>30 bis 36&nbsp;km<br>(10 bis 12 Stunden)
</td>
<td rowspan="2">Körperliche Belastung: Muskeln, Bänder, Gelenke, Füße, Schultern, Hüfte, Kondition
</td></tr>
<tr>
<th style="text-align:left">Rucksackgewicht
</th>
<td>10 bis 14&nbsp;kg
</td>
<td>14 bis 18&nbsp;kg
</td>
<td>18 bis 22&nbsp;kg
</td>
<td>22 bis 26&nbsp;kg
</td>
<td>über 26&nbsp;kg
</td></tr>
<tr>
<th style="text-align:left">Gesamtdauer der Tour
</th>
<td>3 bis 7 Tage
</td>
<td>8 bis 11 Tage
</td>
<td>12 bis 16 Tage
</td>
<td>17 bis 30 Tage
</td>
<td>über 30 Tage
</td>
<td rowspan="2">Mentale Belastung durch ungewohnten Tagesablauf, Verzicht auf Komfort und alltägliche Dinge, Wetter, Schmerzen, Insekten uva.
</td></tr>
<tr>
<th style="text-align:left">Tourentyp
</th>
<td>Geführte Hüttenwanderung, unterhaltene Wege, Brücken, keine Hindernisse und Kletterstrecken
</td>
<td>Hüttenwanderung, unterhaltene Wege u. markierte Pfade, Brücken, kleine Geröllfelder, keine Kletterstrecken oder Feuchtgebiete
</td>
<td>Hüttenwanderung, markierte Pfade, zumeist Brücken, Geröllfelder, kleinere Feuchtgebiete, kurze Kletterstrecken
</td>
<td>Zeltwanderung, unmarkierte Pfade, wenige Brücken, Geröllfelder, größere Feuchtgebiete, kurze Kletterstrecken
</td>
<td>Zeltwanderung, pfadlos, keine Brücken, Geröllfelder, große Feuchtgebiete u.&nbsp;a. Hindernisse, längere Kletterstrecken
</td></tr></tbody></table>

<p>Die vorgenannten Faktoren müssen immer in Bezug zu den Wetter- und Umweltbedingungen der gewählten Jahreszeit gesetzt werden. Für kalte Klimaregionen entstehen beispielsweise folgende zusätzliche Erschwernisse:
</p>
<ul><li>Frühling/Frühsommer: Schnee in hohen Lagen, Kälteeinbrüche, Flüsse führen viel Wasser, weggerissene Brücken</li>
<li>Herbst: Kälteeinbrüche, Schneefall</li>
<li>Winter: Schneestürme, Eiskälte, <a href="Whiteout" title="Whiteout">Whiteout</a></li></ul>
<p>Wetter und Routenverlauf bergen auch bei vorbildlicher Planung häufig Überraschungen. Den größten Einfluss hat der Trekker auf das Gewicht seines Gepäcks, das wiederum auch ganz entscheidend für die Beschwernisse und Risiken der Tour ist. Für Anfänger ist es häufig hilfreich, sich folgende Rechnung vor Augen zu führen: <i>Für eine 20 Kilometer lange Rucksacktour macht man rund 40.000 Schritte, bei denen man jedes Kilogramm Gewicht 40.000 mal um 20 Zentimeter in die Höhe heben muss.</i>
</p><p>Im Allgemeinen wird ein Rucksackgewicht von 14&nbsp;kg für Frauen und 18&nbsp;kg für Männer als gut zu ertragen angegeben.<sup id="cite_ref-Reich_3-5" class="reference"><a href="#cite_note-Reich-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für eine Trekkingtour auf bezeichneten Pfaden im <a href="Fjell" title="Fjell">Fjell</a> der <a href="Skanden" class="mw-redirect" title="Skanden">Skanden</a> (die bis auf Ausnahmen Tälern oder <a href="Hochplateau" class="mw-redirect" title="Hochplateau">Hochplateaus</a> folgen und nur selten leichte bergsteigerische Einlagen erfordern) werden Maximalgewichte von 20 bis 25&nbsp;kg für Männer, 15 bis 18&nbsp;kg für Frauen und 8 bis 14&nbsp;kg für Kinder angegeben.<sup id="cite_ref-Betz_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-Betz-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei diesen Bedingungen können 3 km/h als durchschnittliches Wandertempo angenommen werden <i>(siehe obenstehende Tabelle)</i>. Wählt man eine Route durch mehr oder weniger wegloses Terrain, kann das Tempo auch deutlich geringer ausfallen. Für eine Durchquerung des schwer zugänglichen Naturreservates <a href="Sjaunja" class="mw-redirect" title="Sjaunja">Sjaunja</a> mit seinen großen <a href="Moor" title="Moor">Mooren</a>, <a href="Bruchwald" title="Bruchwald">Bruchwäldern</a> und <a href="Talus_(Geologie)" title="Talus (Geologie)">Schuttkegeln</a> am Fuß der Berge sind etwa ein bis drei Kilometer pro Stunde gemessen worden.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nimmt man zum Vergleich die für den <a href="Traumpfad_M%C3%BCnchen%E2%80%93Venedig" title="Traumpfad München–Venedig">Traumpfad München–Venedig</a> angegebenen deutlich geringeren Gewichtsangaben (Empfehlung: 12&nbsp;% des Körpergewichtes = 8&nbsp;kg für Frauen, 10&nbsp;kg für Männer; Maximum: 20&nbsp;% des Körpergewichts = 13&nbsp;kg für Frauen, 17&nbsp;kg für Männer),<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wird erkennbar, dass es sich hierbei um <i>keine</i> „klassische“ Trekkingroute handelt, sondern um einen touristisch erschlossenen Fernwanderweg mit Übernachtungs- und Versorgungsmöglichkeiten am Weg.
</p><p>Das Ausrüstungsgewicht ist von
</p>
<ul><li>der Zeitdauer der Trekkingtour,</li>
<li>der Personenzahl,</li>
<li>der Qualität der Ausrüstung,</li>
<li>der <a href="Klimazone" title="Klimazone">Klimazone</a> und Jahreszeit,</li>
<li>technischen Anforderungen (etwa Kletterausrüstung, Schutzmaßnahmen vor Raubtieren),</li>
<li>sowie der Verfügbarkeit von Trinkwasser</li></ul>
<p>abhängig.
</p><p>Für eine 10-tägige Fußwanderung im Sommer in wasserreicher, <a href="Naturn%C3%A4he" class="mw-redirect" title="Naturnähe">naturnaher</a> Umgebung mit Tagesetappen von durchschnittlich 15 bis 20 km ohne außergewöhnliche Anforderungen muss eine allein wandernde Person mit rund 25&nbsp;kg Gewicht rechnen. Dabei sind je Trekkingtag rund ein Kilogramm Verpflegung eingerechnet. Teilen sich zwei oder drei Personen Zelt und Kochutensilien, lässt sich erheblich Gewicht einsparen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Trekkingausrüstung_und_Gewicht"><span id="Trekkingausr.C3.BCstung_und_Gewicht"></span>Trekkingausrüstung und Gewicht</h3></div>


<p>Eine <i>angemessene Trekkingausrüstung</i> berücksichtigt das <a href="Klima" title="Klima">Klima</a> sowie die <a href="Vegetation" title="Vegetation">Vegetation</a> und <a href="Jahreszeit" title="Jahreszeit">Jahreszeit</a> sowie die für die geplante Zeit in der Wildnis notwendige Verpflegung. Fehlende oder nicht den Erfordernissen entsprechende Ausrüstung (einschließlich überladener Rucksäcke) kann Rettungsmaßnahmen notwendig machen. Nicht die Marke ist entscheidend, sondern funktionale Qualität, Gewicht und Notwendigkeit.<sup id="cite_ref-Reich_3-6" class="reference"><a href="#cite_note-Reich-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die oben gemachten Gewichtsangaben berücksichtigen die „traditionelle Ausrüstung“. Das Gewicht <i>ohne</i> Proviant und Brennstoff (und demnach unabhängig von der Tourdauer) liegt hier zwischen 9 und 14&nbsp;kg.<sup id="cite_ref-Fährtenleser_5-2" class="reference"><a href="#cite_note-Fährtenleser-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wer mehr für <a href="HighTech" class="mw-redirect" title="HighTech">HighTech</a>-Produkte investiert und seine Ausrüstung konsequent extrem optimiert, kann dies heute noch bedeutend verringern: Bei einem Gewicht unter 9 bis zu 5&nbsp;kg spricht man von Leicht-, darunter von <a href="Ultraleichtwandern" title="Ultraleichtwandern">Ultraleichtwandern</a>.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die zunehmende Nachfrage im Trekkingtourismus hat zum einen die Entwicklung immer leichterer und funktionalerer Outdoorartikel gefördert, zum anderen jedoch – wie in allen <a href="Marktsegment" title="Marktsegment">Marktsegmenten</a> – das Angebot von minderwertigen <a href="Billigsortiment" title="Billigsortiment">Billig-</a> oder <a href="Mode" title="Mode">Modeprodukten</a>, die nach „Freiheit und Abenteuer“ aussehen, jedoch in der Praxis gravierende Nachteile haben. Dies erfordert vom Trekkingkunden viel Sorgfalt und Recherche, da von der Qualität der Ausrüstung das Leben abhängen kann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kleidung_und_Schuhwerk">Kleidung und Schuhwerk</h4></div>
<p>Entscheidend für die Auswahl der Trekkingbekleidung ist in erster Linie das <a href="W%C3%A4rmed%C3%A4mmung" title="Wärmedämmung">Wärmerückhaltevermögen</a> nach der tiefstmöglichen Lufttemperatur im Trekkinggebiet: Während in mittleren Lagen der <a href="K%C3%BChlgem%C3%A4%C3%9Figte_Klimazone" title="Kühlgemäßigte Klimazone">kühlgemäßigten Zone</a> im Winter kaum Temperaturen unter −10&nbsp;°C vorkommen, kann das Thermometer in den <a href="Polargebiet" title="Polargebiet">Polargebieten</a> oder im <a href="Kaltgem%C3%A4%C3%9Figte_Klimazone" title="Kaltgemäßigte Klimazone">borealen Taigaklima</a> Ostsibiriens weit unter −30&nbsp;°C fallen. Die Kleidung muss darüber hinaus je nach Region und Monat vor Sonneneinstrahlung, Hitze, Nässe und Insektenstichen schützen. Eine herkömmliche <a href="Jeans" title="Jeans">Jeans</a> beispielsweise trocknet viel zu langsam und ist zu grob gewebt, um Insektenstiche zu verhindern.
</p>


<p>Zur Grundausstattung gehören:<sup id="cite_ref-Fährtenleser_5-3" class="reference"><a href="#cite_note-Fährtenleser-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><a href="Wanderschuh" title="Wanderschuh">Wanderschuhe</a> oder <a href="Bergstiefel" class="mw-redirect" title="Bergstiefel">Bergstiefel</a>, je nach Region mit oder ohne <a href="N%C3%A4ssesperrmembran" title="Nässesperrmembran">Nässesperrmembran</a> bzw. kombinierte Gummi-/Lederstiefel oder Wander-<a href="Gummistiefel" title="Gummistiefel">Gummistiefel</a></li>
<li>ggf. ein paar leichte Schuhe oder Sandalen zum Waten (dabei sind auch <a href="Wanderstock" title="Wanderstock">Wanderstöcke</a> hilfreich)</li>
<li>Unterkleidung aus <a href="Synthetikfaser" class="mw-redirect" title="Synthetikfaser">Synthetik</a> (trocknet sehr schnell) oder <a href="Wolle" title="Wolle">Wolle</a> (wärmt auch feucht) statt <a href="Baumwolle" title="Baumwolle">Baumwolle</a> (trocknet langsam, wärmt nicht in feuchtem Zustand)</li>
<li>Robuste, eher weit geschnittene Trekkingbekleidung nach dem <a href="Zwiebelschalenprinzip_(Kleidung)" title="Zwiebelschalenprinzip (Kleidung)">Zwiebelschalenprinzip</a> mit allwettertauglicher Oberbekleidung (häufig mit wasserundurchlässiger, dampfdiffusionsoffener <a href="Polytetrafluorethylen" title="Polytetrafluorethylen">PTFE</a>-Membran)</li>
<li>Hut oder Kappe als Schutz vor Sonne und Regen</li>
<li>je nach Klima oder Jahreszeit Handschuhe</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Rucksack,_Zelt,_Schlafsack,_Isomatte,_Kocher"><span id="Rucksack.2C_Zelt.2C_Schlafsack.2C_Isomatte.2C_Kocher"></span>Rucksack, Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher</h4></div>
<p>Diese „großen Gegenstände“ bestimmen einen Großteil des Gesamtgewichts.<sup id="cite_ref-Fährtenleser_5-4" class="reference"><a href="#cite_note-Fährtenleser-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der stabile, möglichst funktional gestaltete und wetterfeste <a href="Rucksack" title="Rucksack">Rucksack</a> – bei Trekkingexpeditionen nicht unter 100&nbsp;l, im Durchschnitt um die 80&nbsp;l, bei Gruppen auch darunter – muss gut gepolsterte Tragegurte und einen funktionierenden Hüftgurt haben, da das meiste Gewicht mit den Hüften getragen werden soll. Obwohl die Modelle mit Außengestell eine bessere Belüftung des Rückens gewährleisten, werden sie aufgrund des größeren Gewichtes kaum noch hergestellt.
</p><p>Bei einer „klassischen“ Trekkingtour wird die Behausung mitgeführt. Je nach Schutzziel (Wetter, Tiere, Sichtschutz) und persönlicher Vorlieben kommen <a href="Zeltbahn" title="Zeltbahn">Tarp</a>, <a href="Biwaksack" title="Biwaksack">Biwaksack</a> oder <a href="Zelt" title="Zelt">Zelt</a> in Frage. Grundsätzlich sollte ein Zelt windstabil und aerodynamisch sein sowie ein mit dem Überzelt gekoppeltes Innenzelt für einen schnellen Aufbau bei Schlechtwetter besitzen; für trocken-heiße Klimate ein abnehmbares Außenzelt, um das Moskitonetz-Innenzelt nur als <a href="Repellent" title="Repellent">Repellentschutz</a> zu nutzen; für Bergtouren ein selbsttragendes Kuppelzelt, da eine Verankerung auf Fels mit Erdnägeln nicht möglich ist. Für feucht-heiße Gegenden eine <a href="H%C3%A4ngematte" title="Hängematte">Hängematte mit Moskitonetzzelt</a>. Mit stechenden oder beißenden <a href="Gliedertiere" title="Gliedertiere">Glieder-</a> und anderen Kleintieren sollte man vorsichtshalber in allen naturnahen Regionen rechnen, insbesondere, wenn man nur unzureichende Kenntnisse darüber hat. Vor- und Nachteile und damit Eignung je nach Zielregion ergeben sich entsprechend der verschiedenen <a href="Liste_von_Zelttypen" title="Liste von Zelttypen">Zelttypen</a>.
</p><p>Nach einem anstrengenden Tagesmarsch ist die nächtliche Ruhephase umso wichtiger für die physische und psychische Erholung! Deshalb hat die Schlafstatt mindestens eine ebenso große Bedeutung wie die Behausung. Beim <a href="Schlafsack" title="Schlafsack">Schlafsack</a> ist das Wärmerückhaltevermögen noch wichtiger als bei der Kleidung. Hinzu kommt eine individuell passende Größe und Form, ein widerstandsfähiger Außenstoff, ein geringes Packmaß und Gewicht, sowie eine Füllung mit ausreichender <a href="Bauschkraft" title="Bauschkraft">Bauschkraft</a> <i>(Loft)</i>, damit die Isolationswirkung nicht nachlässt. Wie bei Schlafsäcken bietet die Outdoor-Industrie auch bei <a href="Isomatte" title="Isomatte">Isomatten</a> ein großes Angebot.
</p><p>Auch die Wahl des Kochers (oder der Verzicht darauf) kann Gewicht sparen. Üblich sind vor allem <a href="Spirituskocher" title="Spirituskocher">Spirituskocher</a>, aber auch Modelle, die mit Gas (<a href="Propan" title="Propan">Propan</a>/<a href="Butane" title="Butane">Butane</a>), <a href="Motorenbenzin" title="Motorenbenzin">Benzin</a>, <a href="Petroleum" title="Petroleum">Petroleum</a> oder Festbrennstoffen (z.&nbsp;B. <a href="Esbit" title="Esbit">Esbit</a>) betrieben werden. Neben der <a href="Energieeffizienz" title="Energieeffizienz">Effizienz</a> ist der Aufbau (Standfestigkeit, integrierter Windschutz, Bedienelemente, zugehörige Töpfe u.&nbsp;ä.) entscheidend.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Proviant_und_Trinkwasser">Proviant und Trinkwasser</h4></div>
<p>Als Trekkingproviant eignen sich energiereiche, wasserarme, haltbare Lebensmittel. Der Energiebedarf ist neben Körpermaßen und Alter von der Belastung und den Wetterbedingungen abhängig – bei Trekkingtouren werden 12.500 – 25.000&nbsp;kJ (3.000 – 6.000&nbsp;kcal) pro Person und Tag angenommen.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das entspricht (sehr grob) dem 1,2 bis 2-fachen normalen Tagesbedarf eines Büroarbeiters. Das <a href="N%C3%A4hrstoff" title="Nährstoff">Nährstoffverhältnis</a> sollte (wie beim Ausdauersportler) bei 55–60&nbsp;% <a href="Kohlenhydrate" title="Kohlenhydrate">Kohlenhydraten</a>, 17–20&nbsp;% <a href="Protein" title="Protein">Eiweißen</a> und 20–25&nbsp;% <a href="Fette" title="Fette">Fetten</a> liegen; das entspricht deutlich mehr Eiweiß, etwas mehr Kohlenhydraten und weniger Fettzufuhr als nach der Alltagsempfehlung.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Abhängig von den Verpackungsgewichten, dem Anteil <a href="Gefriertrocknung" title="Gefriertrocknung">gefriergetrockneter</a> Trekkingnahrung und ggf. frischer Lebensmittel, die unterwegs besorgt werden können, liegt das Gewicht der mitgeführten Verpflegung bei 500 bis 1000&nbsp;g pro Person und Tag.
</p><p>Sofern die Region keine sauberen Wasserläufe bietet ist eine <a href="Wasseraufbereitung" title="Wasseraufbereitung">Wasseraufbereitung</a> notwendig, in Trockengebieten muss das Trinkwasser mitgeführt werden; dabei ist der deutlich erhöhte Bedarf bei hohen Temperaturen zu berücksichtigen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Sonstiges">Sonstiges</h4></div>
<p>Für Ersatzkleidung sind je nach Jahreszeit und Region ein bis drei Kilogramm zu veranschlagen. Zudem rund 1,5&nbsp;kg für sonstige (persönliche) Gegenstände wie u.&nbsp;a.:<sup id="cite_ref-Fährtenleser_5-5" class="reference"><a href="#cite_note-Fährtenleser-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Rucksackregenhülle</li>
<li>Gegenstände für die Körperpflege</li>
<li><a href="Verbandkasten" title="Verbandkasten">Erste Hilfe</a> und Medikamente</li>
<li>kleiner <a href="Geologenhammer" title="Geologenhammer">Geologenhammer</a> oder <a href="Beil" title="Beil">Beil</a> (<a href="Hering_(Bauteil)" title="Hering (Bauteil)">Heringe</a> einschlagen, gerade richten, Arbeiten an Lagerfeuer und „Toilettenloch“)</li>
<li><a href="Sonnencreme" class="mw-redirect" title="Sonnencreme">Sonnencreme</a>, Insekten<a href="Repellent" title="Repellent">repellent</a>, ggf. Moskitonetz für den Kopf</li>
<li>diverse Reparaturutensilien</li>
<li>ggf. Fernglas, Fotoausrüstung</li>
<li>je nach Jahreszeit und Breitengrad Stirnlampe</li></ul>
<p>Gletscherüberquerungen und ggf. steile Passagen machen <i><a href="Klettern" title="Klettern">Kletterausrüstung</a></i><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>* 1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="Klettersicherung" title="Klettersicherung">Klettersicherung</a> erforderlich. <a href="Signalpistole" title="Signalpistole">Signalpistolen</a> o.&nbsp;ä. werden in vielen Ländern nicht verwendet und sind in dünn besiedelten Regionen meist nutzlos. Ein <a href="Pfefferspray" title="Pfefferspray">Pfefferspray</a>-<a href="Reizstoffspr%C3%BChger%C3%A4t" title="Reizstoffsprühgerät">Reizstoffsprühgerät</a> kann zur Tierabwehr hilfreich sein. Auf <a href="Spitzbergen_(Inselgruppe)" title="Spitzbergen (Inselgruppe)">Spitzbergen</a> und in <a href="Nordost-Gr%C3%B6nland-Nationalpark" title="Nordost-Grönland-Nationalpark">Nordost-Grönland</a> ist eine <a href="Schusswaffe" title="Schusswaffe">Schusswaffe</a> zum Schutz vor <a href="Eisb%C3%A4r" title="Eisbär">Eisbären</a> vorgeschrieben, Einheimische führen in Nord-<a href="Kanada" title="Kanada">Kanada</a> und <a href="Alaska" title="Alaska">Alaska</a> diese mit. In <a href="Sibirien" title="Sibirien">sibirischen</a> Nationalparks und auf <a href="Kamtschatka" title="Kamtschatka">Kamtschatka</a> ist meist die Begleitung von bewaffneten <a href="Ranger_(Beruf)" title="Ranger (Beruf)">Nationalpark-Rangern</a> vorgeschrieben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="„Wildnisfähigkeiten“"><span id=".E2.80.9EWildnisf.C3.A4higkeiten.E2.80.9C"></span>„Wildnisfähigkeiten“</h3></div>

<p>Die so genannten „<a href="Expedition#Expeditionsfähigkeiten" title="Expedition">allgemeinen Wildnisfähigkeiten</a>“ sind insbesondere für individuell geplante Trekkingreisen wichtig: Je länger die Tour und die Dauer, je wilder die durchwanderte Region, je weniger Hütten, Pfade und Markierungen und je exotischer das Land, desto wichtiger die Kenntnisse des Trekkers! Dabei geht es um einen Teil der <a href="Fertigkeit" title="Fertigkeit">Fertigkeiten</a> zum Leben in der Wildnis, die als <i><a href="Survival" title="Survival">Survival</a></i> bezeichnet werden. Daneben sind Erfahrung im Umgang mit der Ausrüstung (in der Wildnis kann vieles nicht ersetzt werden) und mit Notlagen – insbesondere in der <a href="Erste_Hilfe" title="Erste Hilfe">Ersten Hilfe</a> – jedem Trekker anzuraten.
</p><p>Die eigentlichen „Wildnisfähigkeiten“ umfassen für Trekkingtouren: <i>Leistungsfähigkeit</i>, <i>Orientierung</i>, <i>Ver- und Entsorgung</i> und <i>Grundkenntnisse zum Zielgebiet</i>. Zu beachten ist darüber hinaus, dass viele Fertigkeiten abhängig von der Zielregion und deren Klima sind.<sup id="cite_ref-Fährtenleser_5-6" class="reference"><a href="#cite_note-Fährtenleser-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Leistungsfähigkeit"><span id="Leistungsf.C3.A4higkeit"></span>Leistungsfähigkeit</h4></div>



<p>Längere Aufenthalte in abgeschiedenen Naturlandschaften, das Wandern mit großem Gepäck, mithin in einem begrenzten Zeitrahmen, entsprechen in den meisten Fällen nicht dem heimischen Alltag der Trekker, sodass ungewohnte physische und psychische Belastungen auftreten, die individuell sehr unterschiedlich empfunden und reflektiert werden. Dies trifft auf Trekkingtouren noch mehr zu als auf das Bergsteigen, da letzteres normalerweise als regelmäßiger Sport betrieben wird, der zu einer entsprechenden Routine führt.
</p><p>Die <a href="K%C3%B6rperliche_Leistungsf%C3%A4higkeit" title="Körperliche Leistungsfähigkeit">körperliche Leistungsfähigkeit</a> sollte nicht durch Fehler bei der Vorbereitung mehr als nötig belastet werden. Hier gilt:
</p>
<ul><li>Rechtzeitig vor der Reise durch gezieltes Ausdauer- und Krafttraining <a href="Fitness" title="Fitness">Fitness</a> aufbauen</li>
<li>Möglichst geringes Rucksackgewicht durch penible Auswahl der leichtesten Ausrüstungsgegenstände, jedoch <i>ohne</i> Sicherheitseinbußen</li>
<li>Wahl eines geeigneten Rucksacks für schwere Lasten: Schweres oben und nah am Körper tragen, 70&nbsp;% des Gewichtes über den Hüftgurt abfangen<sup id="cite_ref-Reich_3-7" class="reference"><a href="#cite_note-Reich-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Funktionale Ausrüstung (Kleidung, Schlafsack, Matte, Zelt), die ausreichend vor dem Wetter und der Sonne schützt</li>
<li>Der Belastung und dem individuellen Bedarf angepasster ausreichender Proviant</li>
<li>Je nach Zielgebiet sinnvolle Impfungen/Prophylaxen; immer ausreichender Schutz vor <a href="Tetanus" title="Tetanus">Wundstarrkrampf</a></li></ul>
<p>Bei Touren in <a href="H%C3%B6he_%C3%BCber_dem_Meeresspiegel" title="Höhe über dem Meeresspiegel">Höhen</a> über 2.000&nbsp;m, insbesondere über 3.000&nbsp;m muss vor der Tour eine ausreichende <a href="Akklimatisation#Höhenakklimatisation_bei_Lungenatmern" title="Akklimatisation">Akklimatisation</a> stattfinden, um die <a href="H%C3%B6henkrankheit" title="Höhenkrankheit">Höhenkrankheit</a> zu vermeiden. Das Durchwaten von Fließgewässern nach Möglichkeit zu Hause ausprobieren (Faustregel: über kniehoch = deutlich höheres Risiko je nach Fließgeschwindigkeit; beim Waten Hüftgurt öffnen, um den Rucksack im Notfall leichter abwerfen zu können).
</p><p>Auf der Tour sollte der Trekker immer bedenken, dass gegebenenfalls keine schnellen Rettungen möglich sind, wenn ein Unfall geschieht. Demnach sind riskante „Manöver“ (Springen mit Rucksack, zu tiefe oder reißende Flüsse durchwaten, Waten ohne Schuhe und Stock, „Abkürzungen“ über Moore, Blocksteinfelder, Steilhänge, Kletterpassagen u.&nbsp;ä.), zu lange, kraftzehrende Etappen und zu wenig Schlaf möglichst zu vermeiden.
</p><p>Zur Einschätzung der Anforderungen bietet die Literatur ausreichende Beschreibungen zu den Trekkingrouten und -gebieten der Erde.
</p><p>Für Touren auf Wanderpfaden im skandinavischen Fjell werden beispielsweise folgende Schwierigkeitsgrade angegeben:<sup id="cite_ref-Betz_6-2" class="reference"><a href="#cite_note-Betz-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><b>leicht</b>: bis zu 15&nbsp;km, 5 Stunden Gehzeit (auch mit Kindern von 12 bis 14 Jahren)</li>
<li><b>mittelschwer</b>: bis zu 24&nbsp;km, 8 Stunden Gehzeit (mit Jugendlichen ab 14 Jahren)</li>
<li><b>schwer</b>: bis zu 36&nbsp;km, 12 Stunden Gehzeit (nicht mit Kindern)</li></ul>
<p>Auf der Tour sollte sich eine Gruppe beim Tempo und allen anderen Anforderungen immer nach dem schwächsten Mitglied richten. Für das Wandern gilt prinzipiell, dass schnelles Gehen, große Schritte und Bergabgehen die Bänder und Gelenke am stärksten belasten. Treten bei einem Mitglied Probleme am <a href="Bewegungsapparat" class="mw-redirect" title="Bewegungsapparat">Bewegungsapparat</a> auf, hilft häufig die Verringerung des Rucksackgewichtes durch Aufteilung auf die anderen Trekkingteilnehmer.
</p><p>Nicht zu vernachlässigen ist auch die psychische Leistungsfähigkeit (Emotionen, Ängste, Schmerzen, ggf. Einsamkeit oder Streitigkeiten in der Gruppe), die bei Unerfahrenen aufgrund der vollkommen anderen „Lebensumstände“ oder falscher Vorstellungen von einer (selbst geplanten Zelt-) Trekkingtour oder auch bei widrigen Umständen (Dauerregen, Wintereinbruch, <a href="Murgang" title="Murgang">verschüttete</a> oder nicht auffindbare Wege, Orientierungsprobleme, Ausrüstungsprobleme, Unfallfolgen, Begegnungen mit gefährlichen Tieren, akute Krankheiten, Zeitnot u.&nbsp;ä.) erheblich belastet werden kann.<sup id="cite_ref-Riedel_1-8" class="reference"><a href="#cite_note-Riedel-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Angesichts der vorgenannten Risiken ist es ratsam, pro Woche mindestens einen Ersatztag einzuplanen. Als Grundregel auf der Tour sollte gelten: „Safety first!“
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Orientierung_und_Kommunikation">Orientierung und Kommunikation</h4></div>

<p>Wesentlich ist das <i><a href="Orientierung_(Karte)" title="Orientierung (Karte)">Orientieren</a> im Gelände</i> nach <a href="Topografische_Karte" title="Topografische Karte">topografischer Karte</a> oder <a href="Generalstabskarte" title="Generalstabskarte">Generalstabskarte</a> (vgl. <a href="Kartenlesen" class="mw-redirect" title="Kartenlesen">Kartenlesen</a>) und <a href="Marschkompass" class="mw-redirect" title="Marschkompass">Marschkompass</a> (unter Berücksichtigung von <a href="Deklination_(Geographie)" title="Deklination (Geographie)">Deklination</a> und <a href="Inklination_(Magnetismus)" title="Inklination (Magnetismus)">Inklination</a>) sowie die Fähigkeit zur Berechnung von <a href="Leistungskilometer" title="Leistungskilometer">Leistungskilometern</a>. Im Gebirge ist zusätzlich ein <a href="H%C3%B6henmesser" title="Höhenmesser">Höhenmesser</a> zu empfehlen. <a href="Bergf%C3%BChrer" title="Bergführer">Bergführer</a> raten dringend dazu, die vorgenannten Formen der Orientierung zu beherrschen und sich nicht nur auf moderne Navigationsinstrumente zu verlassen <i>(siehe auch <a href="Navigationssystem#Satellitennavigation_versus_Karte_und_Kompass" title="Navigationssystem">Satellitennavigation versus Karte und Kompass</a>. Zu unterschiedlichen Karten siehe <a href="Ma%C3%9Fstab_(Kartografie)" title="Maßstab (Kartografie)">Maßstab in der Kartografie</a>.)</i> In Gebieten mit hoher magnetischer Abweichung wie den Polarregionen kann nur mit einem <a href="Sonnenkompass" title="Sonnenkompass">Sonnenkompass</a> nach <a href="Astronomische_Navigation" title="Astronomische Navigation">astronomischer Navigation</a> – behelfweise nach der Sonne mit Sonnenuhr oder Mond nach Mondphasen – orientiert werden.
</p><p>Zur technischen Ergänzung können <a href="Empf%C3%A4nger_(GNSS)" title="Empfänger (GNSS)">GNSS</a>-<a href="Globales_Navigationssatellitensystem" title="Globales Navigationssatellitensystem">Satellitennavigationssysteme</a> wie das <a href="Global_Positioning_System" title="Global Positioning System">Global Positioning System</a> in Verbindung mit dem <a href="UTM-Referenzsystem" title="UTM-Referenzsystem">UTMREF-Koordinatensystem</a> oder <a href="UTM-Koordinatensystem" title="UTM-Koordinatensystem">UTM-Koordinatensystem</a> auf der Karte eingesetzt werden, unter Verwendung eines Kartenwinkelmessers mit <a href="Planzeiger" title="Planzeiger">Planzeiger</a> als <a href="Navigation" title="Navigation"><i>Navigationsmittel</i></a> zur <a href="Terrestrische_Navigation" title="Terrestrische Navigation">terrestrischen Navigation</a>. Andere Satellitennavigationssysteme sind das europäische <a href="Galileo_(Satellitennavigation)" title="Galileo (Satellitennavigation)">Galileo</a> oder das russische <a href="GLONASS" title="GLONASS">GLONASS</a>.
</p><p>Als <i>Rettungs- und Kommunikationsmittel</i> in Wildnisgebieten dienen im <a href="Satellitenfunk" title="Satellitenfunk">Satellitenfunk</a> <a href="Satellitenkommunikation" title="Satellitenkommunikation">Satellitenkommunikationsgeräte</a> wie <a href="Satellitentelefon" title="Satellitentelefon">Satellitentelefon</a> <a href="Iridium_(Kommunikationssystem)" title="Iridium (Kommunikationssystem)">Iridium (Kommunikationssystem)</a> und <a href="Notfunkbake" title="Notfunkbake">Notfunkbake</a> via <a href="COSPAS-SARSAT" title="COSPAS-SARSAT">COSPAS-SARSAT</a>-Notfunksystem sowie zur Verständigung meist im Nahbereich: Funkgeräte im Sprechfunk.
</p><p>Beim Eintritt eines Unfalls ist es immer von Vorteil, wenn möglichst viele Menschen die genaue Route der Trekker kennen. Im Idealfall hinterlässt man am Beginn der Tour bei einer öffentlichen Einrichtung seinen Tourplan und meldet sich am Ende der Tour entsprechend zurück.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Ver-_und_Entsorgung">Ver- und Entsorgung</h4></div>


<p>Trekkingtouren sind normalerweise nicht als Survivaltraining ausgelegt, sodass <a href="#Proviant_und_Trinkwasser">Proviant</a> und Verbrauchsgüter vollumfänglich mitgeführt werden. Es ist jedoch eine willkommene Bereicherung, (bei genauer Kenntnis) <a href="Wildfrucht" title="Wildfrucht">Wildfrüchte</a> und -<a href="Wildgem%C3%BCse" title="Wildgemüse">gemüse</a> oder <a href="Speisepilz" title="Speisepilz">Pilze</a> zu sammeln oder (mit entsprechender Genehmigung) <a href="Speisefisch" title="Speisefisch">Fische</a> zu fangen. Auch der Zukauf lokaler Lebensmittel an Hütten oder bei Einheimischen ist manchmal reizvoll.
</p><p>Auch manche Verbrauchsgegenstände können reduziert werden, wenn man entsprechendes Wissen über natürliche Alternativen hat (etwa <a href="Zunder" title="Zunder">Zunder</a> wie <a href="Birkenrinde" title="Birkenrinde">Birkenrinde</a>, <a href="Gargrube" title="Gargrube">Kochgrube</a> statt Topf, Moos statt Toilettenpapier u.&nbsp;ä.). Dabei ist immer zu beachten, wie stark die jeweilige Gegend von Wanderern frequentiert wird, um der Natur keinen unnötigen Schaden zuzufügen bzw. <a href="%C3%9Cbernutzung" title="Übernutzung">Raubbau</a> zu betreiben.
</p><p>Auch für das Thema <i><a href="Abfallentsorgung" title="Abfallentsorgung">Abfallentsorgung</a></i> gilt ein unbedingtes Gebot zum Schutz der Natur: Verpackungsmaterialien, Papiertaschentücher u.&nbsp;ä. Hygieneartikel, leere Gaskartuschen, krumme Heringe und defekte Gebrauchsgegenstände gehören nicht in die Landschaft. Zum Spülen und Waschen sollten nur sparsam eingesetzte, biologisch leicht abbaubare Mittel verwendet werden. Wenn möglich, kann auch auf <a href="Toilettenpapier" title="Toilettenpapier">Toilettenpapier</a> verzichtet werden (Alternative: Wasser und Moos). Es gibt besonders umweltfreundliche, schnellauflösende Produkte. Dazu sollte nach dem Stuhlgang alles auf jeden Fall mindestens 15&nbsp;cm tief (50–100&nbsp;m von Wasserläufen entfernt) vergraben werden. Für Gruppentouren ist ein Toilettenzelt zu empfehlen.
</p><p>In der Regel führen Trekker einen kleinen Kocher mit. Das Zubereiten der Nahrung mittels Lagerfeuer erfordert besondere Behältnisse, ergibt schwer zu reinigende Töpfe und ist vergleichsweise <a href="Effektivit%C3%A4t" title="Effektivität">uneffektiv</a> und langwierig. Auf häufig begangenen Treks führt die Anlage von immer neuen (meist nicht fachgerecht angelegten) Feuerstellen (z.&nbsp;B. überflüssige und nicht ungefährliche Einfassung mit Lesesteinen) im Laufe der Zeit zu deutlichen Umweltschäden. Dies gilt besonders in kalten Regionen mit kurzen <a href="Vegetationsperiode" title="Vegetationsperiode">Vegetationsperioden</a> oder auf <a href="Torf" title="Torf">torfigen</a> Böden (<a href="Erdbrand" title="Erdbrand">Erdbrand</a>).
</p><p>Auf einer Trekkingtour sollte mehr als zwei Liter täglich getrunken werden. Bei Touren in heißen, trockenen Regionen und bei schweißtreibenden Etappen entsprechend mehr bis deutlich mehr. Klares, kaltes Wasser aus kleinen Fließgewässern hat in der Regel in abgelegenen Regionen <a href="Trinkwasser" title="Trinkwasser">Trinkwasserqualität</a>. In Hochgebirgen mit <a href="Alm_(Bergweide)" title="Alm (Bergweide)">Almwirtschaft</a> sollte man mögliche Verunreinigungen durch <a href="Kot" title="Kot">Dung</a> in Betracht ziehen. Wasser aus stehenden Gewässern oder Flüssen, getrübtes Wasser und vorsichtshalber Wasser in <a href="Tropen" title="Tropen">tropischen</a> und <a href="Subtropisch" class="mw-redirect" title="Subtropisch">subtropischen</a> Gebiete sollte mit einem <a href="Mobile_Trinkwassergewinnung" title="Mobile Trinkwassergewinnung">mobilen</a> <a href="Wasserfilter#Mobile_Systeme_bzw._Reisefilter" title="Wasserfilter">Wasserfilter</a> <a href="Wassergewinnung" title="Wassergewinnung">aufbereitet</a> werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Grundkenntnisse_zum_Zielgebiet">Grundkenntnisse zum Zielgebiet</h4></div>

<p>Auch „allgemeine Wildnisfähigkeiten“ sind zum Teil immer sehr gebietsbezogen: Jahrelange Erfahrungen in skandinavischer Wildnis helfen grundsätzlich in allen anderen Regionen der <a href="Kaltgem%C3%A4%C3%9Figte_Klimazone" title="Kaltgemäßigte Klimazone">kaltgemäßigten Zone</a>, sind jedoch in den <a href="Subtropen" title="Subtropen">Subtropen</a> oder gar <a href="Tropen" title="Tropen">Tropen</a> vielfach nutzlos. So ist es unter Sicherheitsaspekten unbedingt empfehlenswert, sich zumindest aus der Literatur ausgiebig mit den Verhältnissen der Zielregion auseinanderzusetzen. Besonders wichtig sind hier Kenntnisse über gefährliche (oder auch essbare) Pflanzen und Tiere und die zu erwartenden Wetterlagen (Starkregen mit Gefahr von Hochwasser, Erdrutschen, Steinschlag; Frosteinbrüche; Sichtbehinderung und Orientierungsprobleme; extrem starke <a href="Ultraviolettstrahlung" title="Ultraviolettstrahlung">UV-Strahlung</a>; Sturmstärken; Gewitter).
</p><p>Droht ein Gewitter, ist nach Möglichkeit eine feste Unterkunft aufzusuchen. Von Anhöhen und Bäumen, aber auch von feuchten Senken und Wasserläufen sollte man sich fernhalten. Die Füße sollten möglichst eng zusammenstehen; hinkauern ist sinnvoll <i>(siehe auch <a href="Gewitter#Verhaltensregeln_beim_Aufenthalt_im_Freien_während_eines_Gewitters" title="Gewitter">Verhaltensregeln beim Aufenthalt im Freien während eines Gewitters</a>).</i>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Regeln_und_Sicherheit">Regeln und Sicherheit</h3></div>

<p>Beim Trekking sind regionale Richtlinien zum Aufenthalt in <a href="Schutzgebiete_in_Natur-_und_Landschaftsschutz" class="mw-redirect" title="Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz">Naturschutzgebieten</a> sowie in <a href="Milit%C3%A4risches_Sperrgebiet" title="Militärisches Sperrgebiet">militärischen Sperrgebieten</a> zu beachten. In einigen Gebieten sind individuelle <a href="Erlaubnis" title="Erlaubnis">Genehmigungen</a> erforderlich, die die Besucherdichte in bestimmten Gebieten begrenzen sollen. Der Aufenthalt in manchen Gebieten darf nur mit Hilfe von erfahrenen Reiseveranstaltern erfolgen. In Mitteleuropa gibt es zum Betreten von Privatbesitz national unterschiedliche Regelungen. Während in Schottland und Skandinavien das <a href="Jedermannsrecht" title="Jedermannsrecht">Jedermann-Recht</a> gilt, ist das Betreten von Privatgrund in etlichen anderen Ländern, wie beispielsweise in den USA und Kanada, verboten. Dieser muss in der Wildnis nicht zwangsläufig gekennzeichnet sein.
</p><p>Neben der <a href="Maxime" title="Maxime">Maxime</a> „Hinterlasse nichts außer deinen Fußspuren und nimm nichts mit außer deinen Eindrücken“ sind in einigen Schutzgebieten strenge Regeln zu beachten. So dürfen etwa am <a href="Denali" title="Denali">Denali</a> <i>(Mount McKinley)</i> auch keine <a href="Exkremente" class="mw-redirect" title="Exkremente">Exkremente</a> und andere kompostierbare Abfälle verbleiben.
</p><p>In vielen Gegenden kann und sollte man am Beginn einer Tour seine Tourdaten (Strecke, Tagesziele) an einem geeigneten Ort hinterlassen. Ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht bei Touren von Einzelwanderern, wenn die Route durch einsame Gegenden führt, die selten begangen werden oder auf selbst zusammengestellten Treks, die abseits der touristisch erschlossenen Routen liegen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Treks">Treks</h2></div>



<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Man muß niemandem etwas beweisen, einzig der Natur schuldet man allen Respekt!“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Klaus Betz</span>: <cite style="font-style:normal">Wanderwege in Skandinavien, 1984<sup id="cite_ref-Betz_6-3" class="reference"><a href="#cite_note-Betz-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></cite></div></div>
<p><b>Treks</b> (Trekkingtouren) können nach der Dauer, z.&nbsp;B.
</p>
<ul><li>kurz = 3–7 Tage,</li>
<li>durchschnittlich = um 14 Tage,</li>
<li>lang = über 30 Tage,</li></ul>
<p>dem Schwierigkeitsgrad; etwa
</p>
<ul><li>unschwere Hüttenwanderung mit leichtem Gepäck in den Alpen auf durchgehend bezeichneten, unterhaltenen Wanderwegen mit Brücken,</li>
<li>mittelschwere Zelt- und Hüttentour im norwegischen <a href="Fjell" title="Fjell">Fjell</a> auf meist markierten Pfaden (<a href="Steinm%C3%A4nnchen" title="Steinmännchen">Steinmännchen</a>) mit und ohne Brücken,</li>
<li>schwere Zelttour mit maximalem Gepäck im schwedischen <a href="Nationalpark_Sarek" title="Nationalpark Sarek">Sarek</a>-Nationalpark auf unmarkierten Pfaden oder weglos, gänzlich ohne Brücken,</li>
<li>sehr schwere Hochgebirgstour in Nepal in großer Höhe, mit Klettereinlagen und verschiedenen Hindernissen,</li>
<li>expeditionsähnliche Touren mit besonderen Herausforderungen an die körperliche und psychische Leistungsfähigkeit,<sup id="cite_ref-Riedel_1-9" class="reference"><a href="#cite_note-Riedel-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>nach der Region, etwa<sup id="cite_ref-Groß_u._Sand_2-5" class="reference"><a href="#cite_note-Groß_u._Sand-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Polartrekking,</li>
<li>Vulkantrekking,</li>
<li>Dschungeltrekking,</li></ul>
<p>und seit der zunehmenden Vermarktung als Trendsport auch nach diversen Abwandlungen, die den Gepäcktransport erleichtern und zusätzliche Erlebnisse bieten oder bei denen andere Art der nicht motorisierten Fortbewegung genutzt werden, unterschieden werden. Einige Beispiele<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><a href="Tourenski" title="Tourenski">Tourenski</a>-, <a href="Langlaufski" title="Langlaufski">Langlaufski</a>- oder <a href="Schneeschuh" title="Schneeschuh">Schneeschuh</a>-Trekking</li>
<li><a href="Kanuwandern" title="Kanuwandern">Kanu-Trekking</a>,</li>
<li>Fahrrad-Trekking,</li>
<li><a href="Dogtrekking" title="Dogtrekking">Dogtrekking</a></li>
<li>Esel-, Pony- oder Lama-Trekking (in der Regel werden die Tiere geführt; <a href="Wanderreiten" title="Wanderreiten">Wanderreiten</a> wird in der Regel nicht als Trekking bezeichnet),</li>
<li>Trekkingtour im Himalaya mit einheimischen Trägern, die an die Höhe gewöhnt sind</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Trekkinggebiete_der_Erde">Trekkinggebiete der Erde</h2></div>




<p>Im Folgenden einige Beispiele für berühmte Trekkingrouten im Hochgebirge oder naturnahen Regionen ohne nennenswerte Infrastruktur ab etwa 100 Kilometer Länge:
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Europa">Europa</h3></div>
<ul><li><a href="Nordkalottleden" title="Nordkalottleden">Nordkalottleden</a> (ca. 800&nbsp;km), Nord-<a href="Norwegen" title="Norwegen">Norwegen</a>, -<a href="Schweden" title="Schweden">Schweden</a>, -<a href="Finnland" title="Finnland">Finnland</a></li>
<li><a href="Kungsleden" title="Kungsleden">Kungsleden</a> (ca. 500&nbsp;km) <a href="Schweden" title="Schweden">Schweden</a></li>
<li>„<a href="S%C3%BCdlicher_Kungsleden" title="Südlicher Kungsleden">Südlicher Kungsleden</a>“ (ca. 350&nbsp;km) <a href="Schweden" title="Schweden">Schweden</a></li>
<li><a href="Selvaggio_Blu_(Sardinien)" title="Selvaggio Blu (Sardinien)">Selvaggio Blu</a> (212&nbsp;km), <a href="Sardinien" title="Sardinien">Sardinien</a></li>
<li><a href="Forststeig_Elbsandstein" title="Forststeig Elbsandstein">Forststeig Elbsandstein</a> (105&nbsp;km), <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a></li>
<li><a href="Peaks_of_the_Balkans" title="Peaks of the Balkans">Peaks of the Balkans</a> (192&nbsp;km), <a href="Albanien" title="Albanien">Albanien</a>, <a href="Kosovo" title="Kosovo">Kosovo</a>, <a href="Montenegro" title="Montenegro">Montenegro</a></li>
<li><a href="GR_20" title="GR 20">GR 20</a> (ca. 180&nbsp;km), <a href="Korsika" title="Korsika">Korsika</a></li>
<li><a href="GR_221" title="GR 221">GR 221</a> (ca. 150&nbsp;km), <a href="Mallorca" title="Mallorca">Mallorca</a></li>
<li><a href="Padjelantaleden" title="Padjelantaleden">Padjelantaleden</a> (ca. 140&nbsp;km), <a href="Schweden" title="Schweden">Schweden</a></li>
<li><a href="Hardangervidda#Aktivitäten" title="Hardangervidda">Hardangervidda</a> (137&nbsp;km), <a href="Norwegen" title="Norwegen">Norwegen</a></li>
<li>Ruta Circular Picos de Europa (ca. 116&nbsp;km), <a href="Spanien" title="Spanien">Spanien</a></li>
<li><a href="Askja" title="Askja">Askja</a> Hiking Trail (108&nbsp;km), <a href="Island" title="Island">Island</a></li>
<li><a href="Haute_Route" title="Haute Route">Haute Route</a> (94&nbsp;km), <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Asien">Asien</h3></div>
<ul><li>Tōkai Nature Trail (1697&nbsp;km), <a href="Japan" title="Japan">Japan</a></li>
<li>Snowman Trek (347&nbsp;km), <a href="Bhutan" title="Bhutan">Bhutan</a></li>
<li><a href="Annapurna_Circuit" title="Annapurna Circuit">Annapurna Circuit</a> (ca. 200&nbsp;km), <a href="Nepal" title="Nepal">Nepal</a></li>
<li><a href="Manaslu_Circuit" title="Manaslu Circuit">Manaslu Circuit</a> (ca. 180&nbsp;km), <a href="Nepal" title="Nepal">Nepal</a></li>
<li><a href="Frolikha_Adventure_Coastline_Track" title="Frolikha Adventure Coastline Track">Frolikha Adventure Coastline Track</a> (ca. 100&nbsp;km), <a href="Baikalsee" title="Baikalsee">Baikalsee</a> (Sibirien)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Afrika">Afrika</h3></div>
<ul><li><a href="Rim_of_Africa" title="Rim of Africa">Rim of Africa</a> (ca. 650&nbsp;km), <a href="S%C3%BCdafrika" title="Südafrika">Südafrika</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nordamerika">Nordamerika</h3></div>
<ul><li><a href="Pacific_Crest_Trail" title="Pacific Crest Trail">Pacific Crest Trail</a> (4265&nbsp;km), <a href="Kalifornien" title="Kalifornien">Kalifornien</a>, <a href="Oregon" title="Oregon">Oregon</a>, <a href="Washington_(Bundesstaat)" title="Washington (Bundesstaat)">Washington</a></li>
<li><a href="Appalachian_Trail" title="Appalachian Trail">Appalachian Trail</a> (ca. 3500&nbsp;km), „<a href="Dreizehn_Kolonien" title="Dreizehn Kolonien">13 Gründungsstaaten der USA</a>“</li>
<li><a href="John_Muir_Trail" title="John Muir Trail">John Muir Trail</a> (ca. 340&nbsp;km), <a href="Kalifornien" title="Kalifornien">Kalifornien</a></li>
<li>Arctic Circle Trail (ca. 170&nbsp;km), <a href="Gr%C3%B6nland" title="Grönland">Grönland</a> (West)</li>
<li>Tonto Trail (113 km), <a href="Grand_Canyon" title="Grand Canyon">Grand Canyon</a>, <a href="Arizona" title="Arizona">Arizona</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Südamerika"><span id="S.C3.BCdamerika"></span>Südamerika</h3></div>
<ul><li><a href="Cordillera_Huayhuash" title="Cordillera Huayhuash">Cordillera-Huayhuash</a>-Runde (ca. 170&nbsp;km), <a href="Peru" title="Peru">Peru</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Australien_/_Ozeanien"><span id="Australien_.2F_Ozeanien"></span>Australien / Ozeanien</h3></div>
<ul><li>Teilstrecken des <a href="Te_Araroa_Trail" title="Te Araroa Trail">Te Araroa Trail</a> (ges. ca. 3030&nbsp;km), <a href="Neuseeland" title="Neuseeland">Neuseeland</a></li>
<li><a href="Kokoda_Track" title="Kokoda Track">Kokoda Track</a> (96&nbsp;km), <a href="Papua-Neuguinea" title="Papua-Neuguinea">Papua-Neuguinea</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Franz_Berghold" title="Franz Berghold">Franz Berghold</a>, Wolfgang Schaffert: <cite style="font-style:italic">Handbuch der Trekking- und Expeditionsmedizin</cite>. Praxis der Höhenanpassung – Therapie der Höhenkrankheit. Hrsg.: DAV Summit Club GmbH. 7. Auflage. Bergsteigerschule des Deutschen Alpenvereins, München 2009, ISBN 978-3-00-025756-8 (Richtlinien der Österreichischen Gesellschaft für Alpin- und Höhenmedizin und der <a href="Deutsche_Gesellschaft_f%C3%BCr_Berg-_und_Expeditionsmedizin" title="Deutsche Gesellschaft für Berg- und Expeditionsmedizin">Deutschen Gesellschaft für Berg- und Expeditionsmedizin</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Trekking&amp;rft.au=Franz+Berghold%2C+Wolfgang+Schaffert&amp;rft.btitle=Handbuch+der+Trekking-+und+Expeditionsmedizin&amp;rft.date=2009&amp;rft.edition=7.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783000257568&amp;rft.place=M%C3%BCnchen&amp;rft.pub=Bergsteigerschule+des+Deutschen+Alpenvereins" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Karl Schrag: <cite style="font-style:italic">Bergwandern – Trekking</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Alpin-Lehrplan Band 1</cite>. 7. Auflage. Blv Buchverlag, München 2006, ISBN 978-3-8354-0043-6.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Trekking&amp;rft.atitle=Bergwandern+-+Trekking&amp;rft.au=Karl+Schrag&amp;rft.btitle=Alpin-Lehrplan+Band+1&amp;rft.date=2006&amp;rft.edition=7.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783835400436&amp;rft.place=M%C3%BCnchen&amp;rft.pub=Blv+Buchverlag" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Matthias Hake: <cite style="font-style:italic">Expeditionshandbuch. Planung, Ausrüstung, Krisenmanagement</cite>. 1. Auflage. Pietsch Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-613-50490-1.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Trekking&amp;rft.au=Matthias+Hake&amp;rft.btitle=Expeditionshandbuch.+Planung%2C+Ausr%C3%BCstung%2C+Krisenmanagement&amp;rft.date=2005&amp;rft.edition=1.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3613504901&amp;rft.place=Stuttgart&amp;rft.pub=Pietsch+Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Matthias Hake: <cite style="font-style:italic">Expedition - Wildnistrekking. Planung. Führung. Kenntnisse. Ausrüstung.</cite> 1. Auflage. o.A., Bochum 2015, ISBN 978-3-00-040012-4.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Trekking&amp;rft.au=Matthias+Hake&amp;rft.btitle=Expedition+-+Wildnistrekking.+Planung.+F%C3%BChrung.+Kenntnisse.+Ausr%C3%BCstung.&amp;rft.date=2015&amp;rft.edition=1.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783000400124&amp;rft.place=Bochum&amp;rft.pub=o.A." style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Gunter Schramm: <cite style="font-style:italic">Trekking Handbuch</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Reise Know-How: Praxis</cite>. 2. Auflage. Reise Know-How Verlag Rump, Bielefeld 2004, ISBN 978-3-8317-1227-4.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Trekking&amp;rft.atitle=Trekking+Handbuch&amp;rft.au=Gunter+Schramm&amp;rft.btitle=Reise+Know-How%3A+Praxis&amp;rft.date=2004&amp;rft.edition=2.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783831712274&amp;rft.place=Bielefeld&amp;rft.pub=Reise+Know-How+Verlag+Rump" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Andrea Eisenhut, Thomas Renner: <cite style="font-style:italic">Fit für den Berg: Trainingsgrundlagen – Ausdauer – Beweglichkeit- und Krafttraining – Höhentraining – Akklimatisation und Ernährung</cite>. 1. Auflage. Bruckmann Verlag, München 2004, ISBN 3-7654-3864-2.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Trekking&amp;rft.au=Andrea+Eisenhut%2C+Thomas+Renner&amp;rft.btitle=Fit+f%C3%BCr+den+Berg%3A+Trainingsgrundlagen+-+Ausdauer+-+Beweglichkeit-+und+Krafttraining+-+H%C3%B6hentraining+-+Akklimatisation+und+Ern%C3%A4hrung&amp;rft.date=2004&amp;rft.edition=1.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3765438642&amp;rft.place=M%C3%BCnchen&amp;rft.pub=Bruckmann+Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/trekking" class="extiw external" title="wikt:trekking">Wiktionary: trekking</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.trekkingguide.de/">TrekkingGuide: Umfangreiches Portal zum Thema Trekking</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.klausbetz-wildniswandern.de">klausbetz–wildniswandern.de, Trekking in Skandinavien</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mdr.de/biwak/index.html">Biwak MDR Magazin</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/bergauf-bergab/index.html">Berg auf, Berg ab BR Magazin</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.alpenverein.at/weitwanderer/home/news/14_rucksack_packen.php">OeAV-Sektion Weitwanderer Rucksack packen – leicht gemacht. Checkliste für Weitwanderungen von A – Z</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references" data-mw-group="*">
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Kategorie:Klettermaterial</span>
</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Riedel-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Riedel_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Riedel_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Riedel_1-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Riedel_1-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Riedel_1-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Riedel_1-5">f</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Riedel_1-6">g</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Riedel_1-7">h</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Riedel_1-8">i</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Riedel_1-9">j</a></sup></span> <span class="reference-text">Kareen Riedel: <i>Trekking-Tourismus in Nepal.</i> Diplomarbeit Fachhochschule Stralsund, Diplomica, Hamburg 2007, ISBN 978-3-8366-1705-5, S. 41–44.</span>
</li>
<li id="cite_note-Groß_u._Sand-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Groß_u._Sand_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Groß_u._Sand_2-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Groß_u._Sand_2-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Groß_u._Sand_2-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Groß_u._Sand_2-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Groß_u._Sand_2-5">f</a></sup></span> <span class="reference-text">Sven Groß, Manuel Sand: <i>Draußen erleben!</i> UVK, München, Tübingen 2022, ISBN 978-3-7398-3179-4, Kap. 5.1.8.</span>
</li>
<li id="cite_note-Reich-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Reich_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Reich_3-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Reich_3-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Reich_3-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Reich_3-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Reich_3-5">f</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Reich_3-6">g</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Reich_3-7">h</a></sup></span> <span class="reference-text">Christian Reich: <i>Basiswissen für Wildnisführer.</i> 1. Auflage OutdoorHandbuch Band 199, Basiswissen für draußen, Conrad Stein, Welver 2006, ISBN 978-3-86686-199-2, S. 49–51.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Johan M. Sanne, Sofi Marklew: <i>????</i>. IVL – Svenska Miljöinstitutet, Stockholm 2021, ISBN 978-91-7883-352-8, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ivl.se/download/18.3b83004f180a41807a38ea/1652095295591/C651.pdf">PDF</a> abgerufen am 28. Juni 2023, S. 12, 15, 17, 22, 30–31.</span>
</li>
<li id="cite_note-Fährtenleser-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Fährtenleser_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Fährtenleser_5-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Fährtenleser_5-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Fährtenleser_5-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Fährtenleser_5-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Fährtenleser_5-5">f</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Fährtenleser_5-6">g</a></sup></span> <span class="reference-text">Persönliche Erfahrungen aus 30 Jahren Trekkingerfahrung in den meisten Regionen des skandinavischen Gebirges, z.&nbsp;T. als Guide, einschließlich diverser Gespräche mit der einheimischen Bevölkerung, Frank Baldus (Benutzer:Fährtenleser), 27. Juni 2023.</span>
</li>
<li id="cite_note-Betz-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Betz_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Betz_6-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Betz_6-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Betz_6-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Klaus Betz: <i>Wanderwege in Skandinavien. Norwegen, Schweden, Finnland.</i> Bruckmann, München 1984, ISBN 3-7654-1879-X, S. 8, 10–25.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Frank Baldus: <i>Sjaunja. Die Weisheit der Wildnis.</i> puch-verlag, Göttingen 1997, ISBN 3-931 643-05-0, S. 20, 64, 67.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">FAQ auf <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.muenchen-venedig.net/faq/">muenchen-venedig.net</a>, abgerufen am 6. Juli 2023.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Don Ladigin, Mike Clelland: <i>Lighten Up! A Complete Handbook For Light And Ultralight Backpacking.</i> Kingwood, Falcon 2005, S.&nbsp;6.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20131106030926/http://www.bexmed.de/info_nahrung1.html"><i>Ernährung beim Bergsteigen.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 6. November 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Kurt A. Moosburger: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20100202025728/http://www.dr-moosburger.at/pub/pub031.pdf"><i>„Fettverbrennung“ im Sport: Mythos und Wahrheit.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 2. Februar 2010 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (PDF; 63&nbsp;kB) In: <i>Gesünder LEBEN.</i> 05/2000</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Volltanken, bitte: Die richtige Nährstoffverteilung im Ausdauer- und Kraftsport,</i> Artikel vom 30. März 2015 auf <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sportaktiv.com/volltanken-bitte-die-richtige-naehrstoffverteilung-im-ausdauer-und-kraftsport">sportaktiv.com</a>, abgerufen am 7. Juli 2023.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. entsprechende Google-Suchen nach entsprechenden Angeboten diverser Reiseveranstalter.</span>
</li>
</ol>
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4405214-5">4405214-5</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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